IN DIE SONNE
Geschichten vom Aufbruch
Was
denkt Eva, bevor sie in den Apfel beißt? Was für
Chancen tun sich auf, was für Gefahren lauern in der Ungewissheit
eines neuen Weges? Was für unendliche Möglichkeiten
bieten sich im Aufbruch? Oder ist es nur ein Absturz?
In diesem Gedankenausschnitt, der sich in Evas Kopf abgespielt
haben könnte, liegt die Quelle für unzählige
Geschichten. Einige davon haben sich die neun SchauspielerInnen
aus Neuerkerode genommen, Teile davon neu interpretiert und
zu einem Theaterstück verwoben:
Nach dem tragischen Tod ihrer Regisseurin Hedda Rau im Sommer
2003 beschäftigten sich die neun körperlich und
geistig behinderten SchauspielerInnen aus Neuerkerode zunächst
mit dem menschlichen Körper und seinen Systemen. Wie
funktionieren sie und was passiert, wenn sie durchbrochen
werden? Was für Systeme gibt es noch: Pflanzen, Planeten...
und vor allem Lebenssysteme, soziale Zusammenhänge...
und Abhängigkeiten.
Bedeutet der Ausbruch aus Systemen, das Aufgeben von Sicherheit
immer nur Risiko und Katastrophe? Oder vielleicht auch Chance
und Triumph? Auf der Suche nach den eigenen Geschichten vom
Aufbruch stieß die Gruppen auf die archaischen und bekannten
Vorlagen: Eva, Sisyphos, Hamlet, Alice, Faust, Ikarus... Viele
Figuren, deren Geschichte es sich lohnt, vom THEATER ENDLICH
neu erzählt zu werden.

Hören Sie hier die Sendung des Bayrischen Rundfunks zu "In die Sonne":
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SpielerInnen: Holger Denecke, Christoph Stark, Ilona Schimpf, Detlef Frühling, Helge Schuberth, Gisela Bock, Henny Beese, Thomas Hoops
Regie: Andrea Kurmann, Martin von Hoyningen Huene





